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CLEW Independence – Field Test for Instructors
28. Feb 20262 Min. Lesezeit

CLEW Independence – Field Test for Instructors

Getestet von Snowboardlehrer Alex van Klaveren

Alex van Klaveren ist leidenschaftlicher Snowboardlehrer mit einem besonderen Faible für sauberes Carving und gute Technik. Seit vielen Jahren steht er mit Fahrern aller Levels auf dem Berg und entwickelt dabei auch sein eigenes Können stetig weiter – besonders unter anspruchsvollen, leistungsorientierten Bedingungen. Bisher war Alex lange mit der CLEW Freedom unterwegs – einer Bindung, die vor allem für Komfort und einfache Handhabung bekannt ist. Aus seiner persönlichen Erfahrung heraus zeigt sich jedoch, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise und intensiven Carving-Sessions an ihre Grenzen kommt. Genau deshalb hat Alex die CLEW Independence anderthalb Wochen lang ausführlich getestet – im täglichen Unterricht, auf frisch präparierten Pisten und bei schnellen, aggressiven Carving-Runs.


Die folgenden Abschnitte spiegeln Alex’ persönliche Eindrücke aus dem Praxistest wider.

DIREKTES FAHRGEFÜHL
Schon bei den ersten Runs merkt man: Die Independence fühlt sich direkter an.
Die Edge greift schneller, das Board setzt Input quasi ohne Verzögerung um und selbst bei Highspeed wirken Turns ruhiger und kontrollierter.

Gerade im Unterricht ist das Gold wert. Schüler schauen genau hin – und wenn das Setup nicht sauber reagiert, sieht man das sofort.

CARVING PERFORMANCE
Der größte Unterschied zeigt sich ganz klar beim Carven.
Im Vergleich zur Freedom kommt die Independence schneller auf die Kante und hält sie stabiler. Vor allem Backside-Carves profitieren vom früheren Druckaufbau – die Turns fühlen sich runder, sauberer und einfach kontrollierter an. Der neue Highback mit stärkerer Krümmung und engerem Boot-Contact unterstützt das spürbar, ohne dass man extrem viel Forward Lean fahren muss.
Kurz gesagt – für Instructors und carving-orientierte Rider:
Konstanter Edge Hold, weniger Kraftaufwand bei dynamischen Turns und eine direkte, präzise Response, wenn Druck auf der Kante ist.Die Freedom bleibt bequem und fehlerverzeihend. Die Independence setzt klar den Fokus auf Präzision und Performance.

STEP-IN SYSTEM IN UNTERRICHT
Wer unterrichtet, steigt gefühlt hundertmal am Tag ein und aus.
Das überarbeitete Step-In-System der Independence läuft smoother und wirkt insgesamt zuverlässiger – selbst bei Kälte. Für Lehrer heißt das: weniger Gefummel, mehr Flow im Ablauf.

FLEXIBILITÄT IM UNTERRICHT
Mit einem zusätzlichen Base-Set lässt sich die Independence schnell auf mehrere Boards verteilen. Super praktisch, wenn man zwischen verschiedenen Setups, Schülern oder Demo-Boards wechselt – ohne jedes Mal Performance einzubüßen.

FAZIT
Nach eineinhalb Wochen intensivem Testen ist klar:
Die Independence ist eine spürbare Performance-Weiterentwicklung.
Schnellere Edge-Response, mehr Stabilität bei Speed, besserer Backside-Druckaufbau und ein sauber funktionierendes Step-In-System. Für Instructors und Rider, die aktiv carven und Wert auf Präzision legen, bringt sie messbare Vorteile gegenüber der Freedom.

ZUKUNFTSPOTENTIAL
Spannend wäre in Zukunft vielleicht noch ein alternativer Highback oder modulare Spacer-Lösungen, um speziell die Backside nochmal weiter zu pushen. 
Denn egal ob im Unterricht oder beim sportlichen Fahren:
Präzision ist kein Nice-to-have – sie ist die Basis.